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/// SAVE THE DATE ///

Die nächste GV findet am Dienstag, 26. März 2019, statt.

Uhrzeit und Ort werden noch bekannt gegeben.

Falls du Lust hast etwas vorzutragen, vorzusingen oder sonst was darzubieten, dann melde dich bitte im Vorfeld bei uns.

Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit euch allen eine anregende Veranstaltung zur berufspolitischen Weiterentwicklung der Logopädie im Raum Basellandschaft und Basel-Stadt zu gestalten. Selbstverständlich sind alle Anregungen, die per E-Mail in der Geschäftsstelle eingehen, sehr willkommen.

 

 

Baselbieter Landrat reagiert auf Interpellation zur Logopädie

Angesichts der Umsetzung der Vorlage „Integrative Schulung“ hat Miriam Locher in einer Interpellation („Bildungsqualität statt Abbau: Logopädie“, 2017-380) einige Fragen betreffend die Neuerungen für die Logopädischen Dienste in Baselland gestellt. Die Baselbieter Regierung nahm wie folgt zu den Fragen Stellung:
Gruppen- bzw. Einzelsetting: Das therapeutische Setting, ob Einzel- oder Gruppentherapie, leitet sich aus den festgelegten Therapiezielen ab und wird fachlich nach wie vor durch die Logopädinnen und Logopäden begründet.
Anzahl Lektionen, Anzahl Minuten: Die Logopädie ist mit 27 Lektionen nicht verändert worden. Gleichzeitig bleibt jedoch die tatsächlich zu leistende Therapiezeit unabhängig der auf 45 Minuten verkürzten Lektionendauer unverändert und muss bei einem Vollpensum dem Umfang von 27 x 50 Minuten entsprechen, bei Teilzeitpensen dem entsprechenden Anteil.
Zusätzliche Lektionen der Leitungen: Die Entlastung für Administration und Leitung Logopädie beträgt zwei Unterrichtsstunden.
Zuweisung zur Therapie: Die Logopädischen Dienste sind bezeichnete Fachstellen für die logopädischen Abklärungen. Sie stellen den logopädischen Bedarf fest. Über die Aufnahmen einer Speziellen Förderung – also auch der Logopädie – entscheidet jedoch die Schulleitung im Einverständnis mit den Erziehungsberechtigten.
Zukunftsplanung zum Angebot der Logopädie: Mit der Landratsvorlage „Bildungsqualität in der Volkschule stärken – Angebote der Speziellen Förderung und der Sonderschulung“ soll Logopädie als pädagogisch-therapeutische Massnahme rechtlich abgesichert werden. Für die Logopädie sollen angemessene finanzielle, personelle und räumliche Ressourcen zur Verfügung stehen. Der Lektionen-Pool beträgt für je 570 Schülerinnen und Schüler der Primarstufe und der Sekundarstufe I 27 Lektionen. Der Berufsauftrag entspricht den Ausbildungs- und Qualitätsrichtlinien von Logopädie Schweiz (K/SLB).

Zur Beantwortung des Landrates BL

LRB - Wie weiter?

Der LRB braucht dringend Verstärkung. Der Vorstand ist unterbesetzt und auch in der wichtigen Arbeitsgruppe Fortbildungen lässt sich der freie Platz seit längerem nicht besetzten. Es scheint, als ob sich die LRB-Mitglieder nicht oder zu wenig für das aktive Mitwirken interessieren würden. Dies zeigte sich auch an der Generalversammlung im März dieses Jahres. Nur wenige Mitglieder waren anwesend.

Der Vorstand beschäftigt sich nun mit der Frage, wie der LRB trotzdem weiterbestehen könnte.
Wir sind nach wie vor der Meinung, dass es einen Berufsverband für LogopädInnen in der Region Basel braucht. Allerdings kann der Verband nur weiterbestehen, wenn genügend Mitglieder bereit sind Verantwortung zu übernehmen.
Falls es tatsächlich nicht möglich sein sollte, genügend Freiwillige für die aktive Mitarbeit motivieren zu können, gäbe es die Option einer Vereinfachung der Strukturen und weiteren Professionalisierung des Vorstandes. Diese Option würde allerdings Kosten verursachen und eine weitere Beitragserhöhung nach sich ziehen.

Wir bitten alle Mitglieder diesbezüglich mit uns mitzudenken. Wir sind für Inputs und Ideen aller Art offen und dankbar.

Neue Modellumschreibung Baselland

Der Kanton Baselland wird im September eine neue Modellumschreibung für den Beruf "Logopädin/Logopäde" verfassen.  Auf dieser Grundlage wird es zu einer Neubewertung der Lohneinreihung kommen.
Die AG BL und der LVB haben sich dieser Sache angenommen. Die AG BL wird bis Ende August die bereits bestehende ausführliche Version der Modellumschreibung mit der verkürzten vorliegenden Version des LVB ergänzen und dem Personaldienst im Namen des LRB wieder vorlegen.
Wir halten euch auf dem Laufenden.

Ambulante Versorgungslage

Die ambulante Versorgungslage für Kinder und Erwachsene ist in beiden Halbkantonen schwierig. Daraus ergeben sich für die Patienten teilweise lange Wartezeiten. Um hierzu ein genaueres Bild zu bekommen und die sich daraus ergebenden Schritte bezüglich der Versorgungspflicht der Kantone angehen zu können, wurden die AGs BL, BS und klinisch tätige LogopädInnen im Kinder- und Erwachsenenbereich gebeten, die Daten zu erheben, welche niedergelassenen LogopädInnen wie viele Patienten behandeln.

Neue Berechnung der Logopädie-Ressourcen im Kanton Basel-Stadt

Nachdem der LRB im November 2017 in einem Vorstoss an die Volksschulleitung Informationen unter anderem zur Verteilung der Ressourcen wünschte, haben wir nun ein Antwortschreiben von Gaby Jenö erhalten, in dem sie Antworten zur Ressoucenverteilung liefert.
Die Volksschulleitung kündigt für das Schuljahr 2018/2019 Änderungen der Mittel für die Logopädie an. Die Ressourcen werden schülergebunden sein, grössere Schulhäuser erhalten mehr Mittel. Zudem wird neu bei der Mittelzuteilung der Sozialindex berücksichtigt. Schulen mit hohem Sozialindex erhalten mehr Ressourcen. Für die Schulhäuser mit niedrigem Sozialindex gilt der Besitzstand. Änderungen sind nur bei Personalwechsel geplant, unbefristete Arbeitsverträge sollen eingehalten werden.
Um auf die steigenden Schülerzahlen zu reagieren, wurde für das Budget 2019 ein entsprechender Antrag gestellt.
Für die Spezialangebote werden die Ressourcen überprüft.
Ausserdem ist es in begründeten Fällen wieder möglich, einen Antrag auf zusätzliche Ressourcen zu stellen.

 

Neuerungen beim Pilot Spezifische Sprachförderung in der Regelklasse SSR

Das Modell SSR wird per Schuljahr 2018/2019 vom Pilot in die Umsetzung überführt und auf drei Kindergärten ausgeweitet. Die Standorte Brunnmatt, Lysbüchel und Insel führen ab August 2018 einen Kindergarten und eine 1. Klasse.
Es muss ein Antrag auf verstärkte Massnahmen und die Abklärung beim SPD erfolgen, dann wird ein Kind mit hohem logopädischem Förderbedarf sowie weiteren im kumulativen Sinn bestehenden Beeinträchtigung einer SSR-Klasse zugeteilt. Das Quartiersprinzip kann dabei ausser Kraft treten. Wenn es erforderlich ist, kann eine SSR-Förderung ausserhalb der Regelschule des Quartiers verfügt werden.

Lohnklassen-Einsprache: Begründung liegt vor

Der von der FFS beauftragte Anwalt Martin Dumas hat einen Entwurf zur Einsprachebegründung vorgelegt. Die AG Basel-Stadt hatte die Gelegenheit, Anmerkungen und Ergänzungen vorzunehmen, bevor die Einsprachebegründung dem Zentralen Personaldienst vorgelegt wurde.
Die AG Basel-Stadt wies insbesondere auf den durch das SSR-Modell erweiterten Berufsauftrag hin sowie auf die höheren Anforderungen bezüglich Vorqualifikation (gymnasiale Matur) im Vergleich mit den Heilpädagogen und Kindergartenlehrpersonen (Fachmatur bzw. "Semi").

 

44. Generalversammlung LRB

Am 20. März 2018 fand die 44. Generalversammllung des LRB in dem Unternehmen Mitte statt. Leider war der Anlass mit 36 ordentlichen Mitgliedern, einem ausserordentlichen Mitglied und 3 Gästen nicht sehr gut besucht. Wir danken den Mitgliedern für die Teilnahme an der GV!
Die Berichte und Ausblicke waren interessant und informativ. Durch etliche Sparmassnahmen konnte die Verlustkurve im 2017 wieder nach oben korrigiert werden. Dennoch wurde den Mitgliedern zwei Optionen zur Abstimmung vorgelegt, die den LRB wieder in die schwarzen Zahlen führen sollen. Die Mitglieder stimmten für die Erhöhung des Mitgliederbeitrags. 

Der Mitgliederbeitrag für ordentliche Mitglieder beträgt ab dem Jahr 2019 CHF 360.-. Er wurde somit um 40.- Franken erhöht. Mit der Erhöhung wird die DLV-Mitgliederbeitragserhöhung aus dem Jahr 2014 (CHF 25.- pro Person) und das Vorstandshonorar auf die Mitglieder abgewälzt.

An der GV konnten keine neuen Vorstandsmitglieder gefunden werden! Durch den Rücktritt von Rachel Klein und die berufliche Auszeit von Sophie Besset sollten zwei neue Mitglieder in den Vorstand gewählt werden. Da keine Nachfolge gefunden werden konnte, setzt sich der Vorstand nun intensiv mit der Zukunft und eventuellen Möglichkeiten eines Fortbestandes des LRB auseinander.

Schweren Herzens verabschiedeten wir uns von der Juristin Vera Challand, die dem LRB über 40 Jahre treu zur Seite gestanden hat. Auch Rachel Kein, bisheriges Vorstandsmitglied, lassen wir nur sehr ungern ziehen. Eine Nachfolge für Rachel Klein konnte an der GV nicht gefunden werden. An dieser Stelle danken wir Vera Challand und Rachel Klein noch einmal herzlich für ihre engagierte und beherzte Mitarbeit!

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Mehr Ressourcen für die Logopädie BS

An der diesjährigen Gesamtkonferenz der KSBS am 21. März 2018 wurde für die Logopädie Erfreuliches verkündet. Conradin Cramer, Vorsteher des Erziehungsdepartements Basel-Stadt, versprach, sich für mehr Ressourcen bei den Logopäden einzusetzen (https://www.bzbasel.ch/basel/basel-stadt/aenderungen-sollen-zackig-umgesetzt-werden-basler-erziehungsdirektor-kommt-den-lehrern-entgegen-132347705).
Die LogopädInnen fordern seit Jahren mehr Mittel, um den anfallenden Logo-Bedarf zu decken. Ein Vorstoss diesbezüglich liegt der Volksschulleitung Basel-Stadt vor. Konkrete Antworten sind ausstehend.

 

 

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