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Lesen heisst
in erster Linie verstehen.
Der Alltag bietet eine Fülle von geschriebenen
Hinweisen und Angaben.
Menschen mit Schwierigkeiten im Verstehen von Sprache
brauchen Unterstützung bei der Verarbeitung von Informationen.
Probleme im Schriftspracherwerb können oft als Folge einer
Spracherwerbsverzögerung
auftreten.
Die Sicherheit im Umgang mit der Schriftsprache ist heute wichtiger
denn je. Sei es für den Erfolg in Schule und Beruf, oder einfach nur, um den
Alltag zu meistern.
Logopädie hilft, sicherer mit der geschriebenen Sprache umzugehen.
mehr zu Lese-Rechtschreibstörungen
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Eine
Schluckstörung wird auch als Dysphagie bezeichnet.
Schluckstörungen können im Rahmen einer neurologischen Erkrankung
oder als Folge einer Hirnverletzung auftreten. (Beispiele: Multiple
Sklerose, Schlaganfall, Schädel-Hirntrauma).
Für die Betroffenen kann dies bedeuten, dass sie sich beim Essen
und Trinken öfters verschlucken und dabei husten oder würgen müssen.
Die
alltägliche Nahrungsaufnahme wird zu einem anstrengenden „Hindernislauf“ und
benötigt viel Konzentration.
Logopädische Schlucktherapie hilft, dass Essen und Trinken wieder
zum Genuss werden.
mehr zu Schluckstörungen |
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Ein
gelegentlicher Versprecher mag lustig sein. Artikulations- und
Wortfindungsstörungen führen zu Missverständnissen.
Einen
Streit verbal austragen heisst gut argumentieren zu können.
Ein reicher
Wortschatz und ein gutes Ausdrucksvermögen helfen, Konflikte konstruktiv zu
lösen. Konfliktlösung braucht Sprachkompetenz.
Logopädie
fördert die Sprachkompetenz, indem sie hilft, die richtigen Worte zu finden, sie richtig zu platzieren und
korrekt auszusprechen.
mehr zu Dysgrammatismus
mehr zu Spracherwerbsverzögerung
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Stottern
ist eine Redeflussstörung und kann verschiedene Ursachen haben.
Wenn jemand stottert, wird oft alles versucht, um das Stottern zu
vermeiden.
Oftmals werden Pausen gemacht,
andere Wörter gesucht, der Atem angehalten, der Blickkontakt vermieden oder in
schnellem Tempo gesprochen. Beim Ringen um Worte halten auch die Gesprächspartner die Luft
an. Oft entsteht durch den Druck und die Angst vor dem Stottern ein belastender
Teufelskreis.
Logopädische Therapie zeigt Wege auf, wie Stotternde selbstbewusst und
angstfrei die Kommunikation im Fluss halten können.
mehr zu Redeflussstörungen
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Nicht
nur was wir sagen, sondern vor allem wie wir etwas sagen, entscheidet darüber,
welchen Eindruck wir hinterlassen und ob wir gehört werden.
Die Stimme ist unser Instrument, mit dem wir Inhalte vermitteln, aber auch
unsere Gefühle oder Absichten kundtun.
Wenn die Stimme rasch ermüdet, nicht mehr trägt oder dauerhaft heiser klingt,
kann die Berufsausübung vieler Stimmprofis, wie zum
Beispiel Lehrkräfte, Mediensprecherinnen, Anwältinnen, Pädagogen, Trainer oder
Sängerinnen gefährdet sein.
Logopädische Stimmtherapie zeigt Menschen mit Stimmproblemen Wege auf, um
eine klangvolle und belastbare Stimme zu entwickeln.
mehr zu Stimmstörungen
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Manche Hirnschädigungen führen zu einem teilweisen oder totalen Verlust der
Sprache (=Aphasie).
Menschen, die von Aphasie betroffen sind, haben zudem Schwierigkeiten im
Verstehen von geschriebener und gesprochener Sprache.
Das soziale Leben des Betroffenen und dessen Familie wird durch eine Aphasie
total verändert.
In der logopädischen Aphasietherapie werden Strategien
erarbeitet, wie Betroffene trotz veränderter Kommunikationsweise am sozialen
Leben teilhaben können.
mehr zu Aphasie
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