Logopädinnen- und Logopädenverband der Region Basel
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Lesen heisst in erster Linie verstehen.
Der Alltag bietet eine Fülle von geschriebenen Hinweisen und Angaben.
Menschen mit Schwierigkeiten im Verstehen von Sprache brauchen Unterstützung bei der Verarbeitung von Informationen.
Probleme im Schriftspracherwerb können oft als Folge einer Spracherwerbsverzögerung auftreten.

Die Sicherheit im Umgang mit der Schriftsprache ist heute wichtiger denn je. Sei es für den Erfolg in Schule und Beruf, oder einfach nur, um den Alltag zu meistern.
Logopädie hilft, sicherer mit der geschriebenen Sprache umzugehen.

mehr zu Lese-Rechtschreibstörungen

   

 

 

 

 

Eine Schluckstörung wird auch als Dysphagie bezeichnet.
Schluckstörungen können im Rahmen einer neurologischen Erkrankung oder als Folge einer Hirnverletzung auftreten. (Beispiele: Multiple Sklerose, Schlaganfall, Schädel-Hirntrauma).

Für die Betroffenen kann dies bedeuten, dass sie sich beim Essen und Trinken  öfters verschlucken und dabei husten oder würgen müssen.
Die alltägliche Nahrungsaufnahme wird zu einem anstrengenden „Hindernislauf“ und benötigt viel Konzentration.
Logopädische Schlucktherapie hilft, dass Essen und Trinken wieder zum Genuss werden.

mehr zu Schluckstörungen

   

Ein gelegentlicher Versprecher mag lustig sein. Artikulations- und Wortfindungsstörungen führen zu Missverständnissen.
Einen Streit verbal austragen heisst gut argumentieren zu können.
Ein reicher Wortschatz und ein gutes Ausdrucksvermögen helfen, Konflikte konstruktiv zu lösen. Konfliktlösung braucht Sprachkompetenz.

Logopädie fördert die Sprachkompetenz, indem sie hilft, die richtigen Worte zu finden, sie richtig zu platzieren und korrekt auszusprechen.

mehr zu Dysgrammatismus

mehr zu Spracherwerbsverzögerung

   

Stottern ist eine Redeflussstörung und kann verschiedene Ursachen haben.
Wenn jemand stottert, wird oft alles versucht, um das Stottern zu vermeiden.  
Oftmals werden  Pausen gemacht, andere Wörter gesucht, der Atem angehalten, der Blickkontakt vermieden oder in schnellem Tempo gesprochen. Beim Ringen um Worte halten auch die Gesprächspartner die Luft an. Oft entsteht durch den Druck und die Angst vor dem Stottern ein belastender Teufelskreis.
Logopädische Therapie zeigt Wege auf, wie Stotternde selbstbewusst und angstfrei die Kommunikation im Fluss halten können.
mehr zu Redeflussstörungen

   

Nicht nur was wir sagen, sondern vor allem wie wir etwas sagen, entscheidet darüber, welchen Eindruck wir hinterlassen und ob wir gehört werden.
Die Stimme ist unser Instrument, mit dem wir Inhalte vermitteln, aber auch unsere Gefühle oder Absichten kundtun.
Wenn die Stimme rasch ermüdet, nicht mehr trägt oder dauerhaft heiser klingt, kann  die Berufsausübung vieler Stimmprofis, wie zum Beispiel Lehrkräfte, Mediensprecherinnen, Anwältinnen, Pädagogen, Trainer oder Sängerinnen gefährdet sein.
Logopädische Stimmtherapie zeigt Menschen mit Stimmproblemen Wege auf, um eine klangvolle und belastbare Stimme zu entwickeln.
mehr zu Stimmstörungen

   

Manche Hirnschädigungen führen zu einem teilweisen oder totalen Verlust der Sprache (=Aphasie).
Menschen, die von Aphasie betroffen sind, haben zudem Schwierigkeiten im Verstehen von geschriebener und gesprochener Sprache. 
Das soziale Leben des Betroffenen und dessen Familie wird durch eine Aphasie total verändert.
In der logopädischen Aphasietherapie werden Strategien erarbeitet, wie Betroffene trotz veränderter Kommunikationsweise am sozialen Leben teilhaben können.
mehr zu Aphasie

 


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